Infopoint im Schling

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Liselotte Thiele

Liselotte Thiele
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Im „Schling", dem Durchgang vom Stephanikirchhof zum Markt, werden auf Wandtafeln zwei Rundgänge empfohlen, die Gelegenheit bieten, sich an der Vielfalt und dem Einfallsreichtum dessen zu erfreuen, was an den Fassaden der bald 500 Jahre alten Häuser kunstvoll dargestellt ist. Ein Diagramm erklärt die Begriffssprache der Fachwerkarchitektur und zeigt, wo Elemente wie Fächerrosetten, Blendarkaden, Laubstäbe oder Knaggen zu finden sind.

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Umbau zum Infopoint

Der Schling ist ein historischer Durchgang mit wichtiger Verbindungsfunktion vom Stephanikirchhof zum einstigen Osterwiecker Marktplatz und dem dort befindlichen historischen Rathaus. Vor dem Rathaus (heute Heimatmuseum) befindet sich zudem der Haltepunkt für Reisebusse und der Treffpunkt für Stadtführungen. Grund genug den Schling, der über die letzten Jahrzehnte stark vernachlässigt wurde, als zentralen Infopunkt für Besucher der Stadt umzugestalten. Zusammen mit der Stadt/ Bauamt wurde ein Konzept entwickelt, wie der Schling sinnvoll saniert und gestaltet werden kann.

Aufbauend auf die Arbeit des deutschen Fachwerkzentrums, das unter dem Titel "Entdecken-Erleben- Bewahren" einen Fachwerklehrpfad entwickeln möchte, plante der Verein zwei weitere Stadtrundgänge. Diese Rundgänge basieren auf einer Auswahl bedeutender Baudenkmale der Innenstadt und werden auf einer großen Karte nebst einem Kurztext der Stadtgeschichte präsentiert. Die Auswahl der Objekte und Texte basieren auf dem aktuellen Forschungsstand zur Stadt.

Für Interessierte wurde ebenfalls eine Tafel mit Erklärungen zur Konstruktionsweise von Fachwerkhäusern angebracht, sowie eine Tafel in Brailleschrift, welche die Stadtgeschichte für sehbehinderte Menschen erklärt. Wir verstehen dies als unseren ersten Schritt für eine Entwicklung im Sinne der barrierefreien Stadt.