Historische Rosen für Osterwieck

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Jens Kiebjieß
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Eine fünfblättrige Rose - zur Hälfte rot und zur anderen Hälfte weiß – stellt heute das Stadtwappen der Stadt Osterwieck dar. Doch bereits ein Stadtsiegel aus dem 14. Jahrhunderts enthält je eine fünfblättrige Rose (Heckenrose). Und am alten Rathaus sind im Jahre 1554 Wappendarstellungen mit der gespaltenen Rose im Schild angebracht.

Aus diesem Zusammenhang heraus sowie im Rahmen der Reformationsdekade wollte der Verein ein ortstypisches Symbol aufleben lassen und historische Rosen pflanzen, die es schon zu Zeiten Martin Luthers gab. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Rosen und Reformation keinesfalls konstruiert, da Martin Luther ab 1530 die sogenannte „Lutherrose" als Siegel für seine Briefe verwendete.

Deshalb sollen in Zusammenarbeit mit der Stadt die Bürger ermuntert werden vor ihren Häusern Rosen zu pflanzen.

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Volksstimme vom 14.06.2013

Osterwieck (mhe) l Einwohner von Osterwieck sind aufgerufen, vor ihren Häusern Rosen zu pflanzen. Die symbolische Auftaktpflanzung zur Aktion "Historische Rosen für Osterwieck" erfolgt am Donnerstag, dem 20. Juni, ab 14 Uhr auf dem Marktplatz. Dazu werden auch Jutta Fischer, Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, und Saskia Leonhardt, Rosenkönigin der Rosenstadt Sangerhausen, erwartet. Nach einer Kutschfahrt und Grußworten werden vier Rosen vor dem Rathaus gepflanzt. Anschließend ist noch ein Arbeitsgespräch zwischen den Gästen und Vertretern der Stadt vorgesehen. Osterwieck als "Stadt der Reformation" will nach Aussage der Stadtverwaltung damit Kontakte zu den Lutherstädten in Sachsen-Anhalt sowie Beziehungen zu Sangerhausen pflegen. Die fünfblättrige Rose im Stadtwappen, die als Symbol der Reformation gilt, gab für letztere Idee den Ausschlag. Diese Aktion resultiert aus Gesprächen bei der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.